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Unnötiger Punktverlust nach klarer Führung
SVD Trainer Sven Schmidt musste mit ansehen wie seine Elf eine klare Führung verspielte
SVD Trainer Sven Schmidt musste mit ansehen wie seine Elf eine klare Führung verspielte
Mensch was war das bitter und vor allem mehr als unnötig. Nach einer klasse Leistung und einem dicken Chancenplus, lassen sich die Burgkicker einen klaren 3:0 Vorsprung aus der Hand nehmen und fahren nach dem 3:3 beim FC Peckelsheim nur einen Punkt ein. Eigentlich unerklärlich wenn man alleine das Chancenverhältnis und die Spielanteile vergleicht. Der SVD von Beginn an auf dem Vormarsch. Mit starken Kombinationen und guten Spielverlagerungen, schaffen sie es immer wieder die sehr defensiven Gastgeber aus den Angeln zu hebeln. Einzig die Torausbeute passte nicht zu dem deutlichen Übergewicht in der ersten Hälfte. Nach der klasse herausgespielten Führung durch Patrick Stiewe (15.), vergaben die Blau-Gelben eine dicke Gelegenheit nach der Anderen. Dazu gesellte sich auch Pech bei Latten- und Pfostentreffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte dann aber doch noch der mehr als verdiente zweite Treffer fallen. Thomas Rex versenkte in der 42. Minute den Querpass und brachte eine vermeintlich sichere Halbzeitführung.

Das die Partie dann noch einmal kippte, deutete sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht an. Zumal Thomas Frederkind direkt nach Wiederanpfiff mit einem satten Schuss aus halb rechter Position das Ergebnis auf 3:0 aus Sicht des SVD stellte. Fortan ging es eigentlich nur um die Höhe des Erfolgs. Doch trotz zahlreicher Gelegenheiten in Überzahl schafften die Blau-Gelben es nicht den Deckel endgültig drauf zu machen auf dem Spiel. Stattdessen brachte man die Gastgeber durch leichtsinnige Fehler wieder zurück und ermöglichte in der 62. Minute den Anschlusstreffer. Nach einem Eckball steht Peckelsheims Akteur am hinterne Pfosten völlig frei und köpfte zum 1:3 ein. Eigentlich kein Problem, zumal die Heimelf weiter nicht wirklich torgefährlich war. Eigentlich nur wenn die Blau-Gelben den Gegner dazu einluden. So wie zum Beispiel in der 70. Minute, als PEL nach einem Freistoß das Leder nur in den Strafraum schlagen musste, kein SVD-Spieler zum Ball hochging und die Kugel plötzlich zum 2:3 in den Maschen lag.

Dies gab dem Gegner unnötig weitere Luft und einen psychologischen Vorteil. Plötzlich waren sie nah dran am zuvor niemals für möglich gehaltenen Punktgewinn. Und der Ausgleich sollte dann tatsächlich fallen. Nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde der Ball schnell ins Zentrum durchgesteckt, dort musste Lars Künemund beherzt eingreifen und verursachte dabei einen Strafstoß. Diese Chance ließ sich der quierlige Paboy Faneh nicht nehmen und stellte das Ergebnis auf 3:3. Danach drückten die Burgkicker nochmal auf den Siegtreffer und hätten normal auf der Gegenseite direkt ebenfalls einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen, als Patrick Stiewe bei seinem Dribbling in der Box von den Beinen geholt wurde. Aber normal war bei dem Spielleiter leider nicht wirklich jede Entscheidung. Kurz vor Ende musste dann noch einmal Lars Künemund in höchster Not retten und für sein Foulspiel die gelb-rote Karte in Kauf nehmen. Wer weiß, sonst wäre vermutlich sogar noch der eine Zähler weg gewesen.

11. Oktober 2020, 18:02 Uhr
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