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Burgkicker nach Tiefschlafphase nur Remis gegen Warburg
Patrick Stiewe erzielte den Ausgleichstreffer für die Burgelf
Patrick Stiewe erzielte den Ausgleichstreffer für die Burgelf
Die ganz große Pleite gegen das abgeschlagene Schlußlicht konnten sie am Ende dann doch noch so gerade abwenden. Aber viel hat nicht gefehlt und der SVD wäre das erste Team der diesjährigen Bezirksligasaison gewesen, die gegen den Warburger SV verloren hätte. Doch auch das 2:2 Remis fühlte sich nicht wirklich besser an, war aber ein gerechtes Ergebnis, dass sich die Gäste mit großem Einsatz auch verdient hatten. Es lag aber auch an der schwachen Leistung der Blau-Gelben, die sich über sechzig Minuten im Tiefschlaf befanden. Zu wenig Laufbereitschaft und vor allem fehlende Präsenz in den Zweikampfen waren der Ursprung der mangelnden Torgefahr. Auf der anderen Seite machten die Gäste erst gar keinen Hehl daraus, dass es für sie einzig darum ging so lange wie möglich die Null zu halten, um dann über einen möglichen Konter zum Erfolg zu kommen. Versuchte der SVD zu Beginn noch so etwas ähnliches wie Druck aufzubauen, war dies nach der Anfangsviertelstunde gänzlich verflogen. Warburger wurde mutiger und wurde dann in der 36. Minute mit dem 0:1 belohnt. Leonard Adam nutzte den Fehler in der Defensive, um sein Team in Führung zu bringen. Kurz vor Ende der ersten Hälfte verletzte sich dann ein Warburger Akteur so schwer, dass er mit Verdacht auf Bruch des Schlüsselbeins vom Krankenwagen abgeholt werden musste. Der Spielleiter bat die Teams in die Kabine und sie erst nach einer Pause von 15. Minuten wieder auflaufen. Zurück auf dem Feld ließ er die verbliebene Spielzeit nachholen, um dann kurze Zeit später erst den Seitenwechsel vorzunehmen.

Doch auch der führte zu keiner Besserung im SVD-Spiel. Eher im Gegenteil. Denn nach einem Ballverlust auf der linken Seite nimmt sich Warburgs Akteur aus knapp 40 Metern ein Herz und befördert das Leder in Richtung SVD-Kasten. Der Sonntagsschuss wurde lang und länger und senkte sich hinter dem verdutzten René Wübbeke zum 0:2 in den Kasten. Nun drohte also die Heimpleite gegen Warburg, weil den Blau-Gelben mit jeder verstreichenden Minute die aufkommende Verunsicherung anzumerken war. Erst nach einer Stunde Spielzeit wachte die Schmidt-Elf aus dieser Lethargie auf und stemmte sich gegen die Niederlage. Verdienter Lohn war der 1:2 Anschlußtreffer durch Nachwuchsspieler Hendrik Jacobi. Und schon kurze Zeit später war es Patrick Stiewe, der mit Tempo in den Strafraum drang und mit einem satten Schuss ins rechte untere Eck den 2:2 Ausgleich erzielte. Danach lief es immer Besser bei den Burgkickern, die nun auf das Siegtor drängten. Leider fehlte aber in der Schlußphase auch wenig das Glück um doch noch zum Erfolg zu kommen. Vor allem in der 80. Minute, als nach einer Ecke der Kopfball von Alexander Rempe wohl hinter der Linie landete, dem Spielleiter aber die Sicht verstellt war und er somit nicht auf Tor entschied. Trotz aller nun folgenden Bemühungen blieb es beim Remis. Ein ärgerliches Ergebnis, welches sich die Burgkicker aber aufgrund der schwachen ersten Halbzeit selbst zuzuschreiben hatten. Jetzt gilt es die Köpfe wieder aufzurichten und vor allem wieder mehr Lockerheit und Spielfreude auf den Platz zu bekommen, dann werden die Zuschauer schon bald wieder eine andere Burgelf zu sehen bekommen.

14. April 2019, 18:13 Uhr

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