start - rudi's tagebuch
Dringenberg, 24.12.2011/Eintrag Nr. 116
Liebes Tagebuch,
rums die Bums ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Aber nicht ohne das man gegen Ende noch einmal ordentlich die Sau raus lassen kann. Eine Weihnachtsfeier gilt ja in deutschen Unternehmen schon seit eh und jeh, als Schmelztiegel der aufgestauten Gelüste! Nicht umsonst werden laut einer Studie ein Großteil der ungewollten Schwangerschaften gerade zu dieser Zeit "erarbeitet''. Aber das ist ein anderes Thema. Ganz so wild war dann der Erlebnistrip der vergnügungssüchtigen Fußballer nicht, doch ein Highlight allemal. Und auch die anderen Teams des SVD, von den kleinsten Windelkickern bis hin zu den Volleyballmädels, haben noch bei Pommes oder einem Sekt auf ein tolles Jahr zurückgeblickt.
Und nach dem ersten Teil des Rückblicks gibt’s jetzt noch wie versprochen die Highlights des zweiten Halbjahrs. Es waren wahrlich goldenen sechs Monate:
Juli: Der Kreispokal scheint für den SVD irgendwie ein Trauma zu sein. Auch die Alte-Herren Kicker scheitern knapp im Finale vom „Elfmeterpunkt''. Dieser Sch. . .-Wettbewerb scheint uns nicht zu liegen. Unsere Bezirksligakicker starten hoffnungsvoll in die Vorbereitung. Mit großen, aber noch stillen Zielen!
August: Die Burgkicker präsentieren sich in Frühform. Und auch die Konkurrenz kriegt so langsam feuchte Unterhosen. Nur die Freunde aus Borgentreich glauben an den Weihnachtsmann und beanspruchen für sich die Nr. 1 im Kreis. Guten Tag auch! Auch die Reservekicker verbreiten gute Stimmung und schielen nach einem super Start auf die vorderen Plätze. Kurios war der SVD-Sieg beim strauchelnden Werksclub aus Erkeln. Allein die Aura der Blau-Gelben reicht für drei Punkte. Per Telepathie werden die gegnerischen Spieler gezwungen den Ball ins eigene Tor zu befördern. Ein Phänomen was auch in den nächsten Spielen noch mal funktionieren soll und so empfiehlt sich der Spieler mit dem Namen „Eigentor'' für höhere Weihen.
September: Die Erfolgsserie des SVD wird immer Angsteinflößender! In Beverungen liegt unsere Elf hoffnungslos hinten. Doch der Wettergott beweist sich als 12. Mann und lässt es ordentlich krachen. Abbruch des Spiels! Und zwei Wochen später holen wir uns mit besserer Leistung die Punkte! Es ist nur ein Gerücht, dass der Papa mit einem Fotoapparat unter dem Fenster der Schirikabine gelauert hat und für weitere Blitze sorgte. Im großen Stadtderby gibt’s für den Nachbarn ne richtige Rutsche und im Anschluß ein Fest was der Sportplatz wohl noch nie gesehen hat.
Oktober: Als ziemlich miesepetrig erweisen sich die Bördekicker aus Warburg. Und nach unzähligen Urteilen, Einsprüchen, Kommentaren usw. weiß nachher keiner mehr wer den nun die Punkte bekommt. Scheiß drauf! Doch eins will ich denen noch mal sagen: "Unsportlich sind WIR nicht!'' Derweil gleitet die erste Mannschaft durch die Liga wie normaler Weise nur ein Messer durch warme Butter. Siege und viele Tore lassen alle von „mehr'' träumen. Und zumindest das wird ja mal erlaubt sein.
November: Der Monat der Sonntagsausflüge. Die ganze SVD-Familie macht sich mit dem Bus auf zu den Spitzenspielen um die Herbstmeisterschaft. In Jerxen zaubert das Team dem Gegner Knoten in die Beine und die Fans feiern auf dem „Balkon'' den ersten „Saisontitel'', um dann eine Woche später in Horn als Schlümpfe verkleidet die erste Niederlage einzustecken. Und auch für die zweite Mannschaft ist kein Öl mehr auf der Kette. Nach starkem Saisonstart schwächeln die Tewes-Kicker, können aber unterm Strich nachher mit einem gesicherten Mittelfeldplatz ganz zufrieden mit der Hinrunde sein. Und als zum Monatsende die Erste gegen den Aufsteiger aus Brenkhausen in den Rumpelfussball verfällt, qualifiziert sich der November in der Kategorie „Lieblingsmonat des Jahres'' nur für den zwölften Platz!
Dezember: Die Volleyball-Ladies knacken das Kreispokalsyndrom! Nach gefühlten 186 Jahren ohne diesen Titel, egal in welcher Sportart, geht der Pott an die Burg. Sofort schwören sich die Fußballer dem weiblichen Geschlecht nachzueifern und im nächsten Jahr genau in diesem Wettbewerb richtig anzugreifen. Beim letzten Saisonspiel in Lemgo kann die Erste sich von der Marmeladenseite präsentieren und der lustige Jan schießt sich mit seinem Jahrhundertor in die Geschichtsbücher des Burgvereins.
Es war ein tolles Jahr meine Freunde. Aber 2012 kann noch toller werden. Und da würde ich drauf wetten! :-)
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen knackigen Rutsch ins blau-Gelbe Siegerjahr. Ich mach jetzt erst mal Pause!
Bis bald!
Euer Rudi
Liebes Tagebuch,
rums die Bums ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Aber nicht ohne das man gegen Ende noch einmal ordentlich die Sau raus lassen kann. Eine Weihnachtsfeier gilt ja in deutschen Unternehmen schon seit eh und jeh, als Schmelztiegel der aufgestauten Gelüste! Nicht umsonst werden laut einer Studie ein Großteil der ungewollten Schwangerschaften gerade zu dieser Zeit "erarbeitet''. Aber das ist ein anderes Thema. Ganz so wild war dann der Erlebnistrip der vergnügungssüchtigen Fußballer nicht, doch ein Highlight allemal. Und auch die anderen Teams des SVD, von den kleinsten Windelkickern bis hin zu den Volleyballmädels, haben noch bei Pommes oder einem Sekt auf ein tolles Jahr zurückgeblickt.
Und nach dem ersten Teil des Rückblicks gibt’s jetzt noch wie versprochen die Highlights des zweiten Halbjahrs. Es waren wahrlich goldenen sechs Monate:
Juli: Der Kreispokal scheint für den SVD irgendwie ein Trauma zu sein. Auch die Alte-Herren Kicker scheitern knapp im Finale vom „Elfmeterpunkt''. Dieser Sch. . .-Wettbewerb scheint uns nicht zu liegen. Unsere Bezirksligakicker starten hoffnungsvoll in die Vorbereitung. Mit großen, aber noch stillen Zielen!
August: Die Burgkicker präsentieren sich in Frühform. Und auch die Konkurrenz kriegt so langsam feuchte Unterhosen. Nur die Freunde aus Borgentreich glauben an den Weihnachtsmann und beanspruchen für sich die Nr. 1 im Kreis. Guten Tag auch! Auch die Reservekicker verbreiten gute Stimmung und schielen nach einem super Start auf die vorderen Plätze. Kurios war der SVD-Sieg beim strauchelnden Werksclub aus Erkeln. Allein die Aura der Blau-Gelben reicht für drei Punkte. Per Telepathie werden die gegnerischen Spieler gezwungen den Ball ins eigene Tor zu befördern. Ein Phänomen was auch in den nächsten Spielen noch mal funktionieren soll und so empfiehlt sich der Spieler mit dem Namen „Eigentor'' für höhere Weihen.
September: Die Erfolgsserie des SVD wird immer Angsteinflößender! In Beverungen liegt unsere Elf hoffnungslos hinten. Doch der Wettergott beweist sich als 12. Mann und lässt es ordentlich krachen. Abbruch des Spiels! Und zwei Wochen später holen wir uns mit besserer Leistung die Punkte! Es ist nur ein Gerücht, dass der Papa mit einem Fotoapparat unter dem Fenster der Schirikabine gelauert hat und für weitere Blitze sorgte. Im großen Stadtderby gibt’s für den Nachbarn ne richtige Rutsche und im Anschluß ein Fest was der Sportplatz wohl noch nie gesehen hat.
Oktober: Als ziemlich miesepetrig erweisen sich die Bördekicker aus Warburg. Und nach unzähligen Urteilen, Einsprüchen, Kommentaren usw. weiß nachher keiner mehr wer den nun die Punkte bekommt. Scheiß drauf! Doch eins will ich denen noch mal sagen: "Unsportlich sind WIR nicht!'' Derweil gleitet die erste Mannschaft durch die Liga wie normaler Weise nur ein Messer durch warme Butter. Siege und viele Tore lassen alle von „mehr'' träumen. Und zumindest das wird ja mal erlaubt sein.
November: Der Monat der Sonntagsausflüge. Die ganze SVD-Familie macht sich mit dem Bus auf zu den Spitzenspielen um die Herbstmeisterschaft. In Jerxen zaubert das Team dem Gegner Knoten in die Beine und die Fans feiern auf dem „Balkon'' den ersten „Saisontitel'', um dann eine Woche später in Horn als Schlümpfe verkleidet die erste Niederlage einzustecken. Und auch für die zweite Mannschaft ist kein Öl mehr auf der Kette. Nach starkem Saisonstart schwächeln die Tewes-Kicker, können aber unterm Strich nachher mit einem gesicherten Mittelfeldplatz ganz zufrieden mit der Hinrunde sein. Und als zum Monatsende die Erste gegen den Aufsteiger aus Brenkhausen in den Rumpelfussball verfällt, qualifiziert sich der November in der Kategorie „Lieblingsmonat des Jahres'' nur für den zwölften Platz!
Dezember: Die Volleyball-Ladies knacken das Kreispokalsyndrom! Nach gefühlten 186 Jahren ohne diesen Titel, egal in welcher Sportart, geht der Pott an die Burg. Sofort schwören sich die Fußballer dem weiblichen Geschlecht nachzueifern und im nächsten Jahr genau in diesem Wettbewerb richtig anzugreifen. Beim letzten Saisonspiel in Lemgo kann die Erste sich von der Marmeladenseite präsentieren und der lustige Jan schießt sich mit seinem Jahrhundertor in die Geschichtsbücher des Burgvereins.
Es war ein tolles Jahr meine Freunde. Aber 2012 kann noch toller werden. Und da würde ich drauf wetten! :-)
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen knackigen Rutsch ins blau-Gelbe Siegerjahr. Ich mach jetzt erst mal Pause!
Bis bald!
Euer Rudi
